Nicht nur im Sommer ist Zell am See ein beliebtes Ziel für Wanderer, auch im Winter überzeugt die Region mit unvergleichlichen Ausblicken auf das verschneite Winterwonderland. Auf rund 400 Kilometer verteilen sich Wanderwege zwischen Gletschern, Bergen und Seen. Perfekt um die Sinne zu erfrischen- fernab von Trubel und Hektik.

Ich machte eine Schneewanderung Mitte Januar. Gerade war frischer Schnee gefallen- ich Glückskind. Das Wetter hatte es jedoch erst nicht so gut mit uns gemeint. Der Himmel war bedeckt von grauen Wolken. Aber kein Grund abzureisen, denn unsere einheimische Wanderführerin änderte kurzerhand die Route. Es ging los vom Schmittenhöhe Hirschkogel-Express. Wir kamen an schneebedeckten Tannen vorbei, dem Speicherteich Plettsaukopf, der das Wasser aus dem Tal nach oben pumpt für die Energieversorgung. Hier befindet sich auch ein Spielplatz mit einem Schiff, welches vom Schnee zugedeckt wurde. Dort angekommen brach die Wolkendecke auf und die Sonne begrüßte uns. Was für ein schöner Tag! Aber ich lasse einfach mal die Bilder sprechen:

Impressionen der Schneewanderung

Übrigens: Kaiserin Elisabeth, besser bekannt als Sissi, bestieg 1885 den 2.000 Meter hohen Zeller Hausberg Schmittenhöhe und das in zwei Stunden und 26 Minuten. Sportlich, sportlich. Damit unterbot sie die Durchschnittszeit um mehr als eine halbe Stunde.

Anmeldung
Die Teilnahme an der Wanderung ist mit gültigem Seilbahnticket kostenlos. Das Programm für die Winterwanderungen gibt es hier: www.schmitten.at. Es gibt für alle Schwierigkeitsgrade die perfekte Route.

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