Die gut 30 Tauchplätze sind leicht vom Land zu erreichen oder werden per Boot angesteuert. Die jordanische Küste misst nur etwa 30 Kilometer, trotzdem hat sich hier eine hübsche Unterwasserwelt angesiedelt. Die Sichtverhältnisse liegen zwischen 20 bis 40 Meter. Die Wassertemperatur sinkt nie unter 21 Grad. Im Sommer kann es sogar bis zu 28 Grad warm werden.

Als ich das erste Mal den Kopf in diese Meereswelt eintauchte, wurden meine Sinne mit allerhand Eindrücken überflutet. Ich traf auf eine mit Leben gefüllte Meeresfauna und hübsch geschaffenen Tauchplätzen, über die ich euch berichten möchte:

MEINE TOP TAUCHSPOTS:

1. Das versunkene Schiffswrack „Cedar Pride“
Der libanesische Frachter wurde 1985 vom damaligen Prinzen und heutigen König Abdullah II versenkt, um ein Korallenansiedlungsprojekt zu unterstützen. Das Schiff ist übersät mit Hart- und Weichkorallen. Es liegt bei 28 Meter Tiefe. Unter Wasser fühlt man sich hier schon irgendwie als Entdecker. Neugierige Blicke der Meeresbewohner kommen zwischen den Schiffsteilen hervor. Lassen die Taucher wohl oder übel durch ihre Welt treiben.

Die Cedar Pride. Foto: Eckhard Krumpholz – photos-subjektiv.de

2. Weiteres Highlight ist „The Tank“
Der amerikanischen Panzer M42 Duster „The Tank“ befindet sich in 6 Meter unter Wasser und ist somit auch mit dem Schnorchel zu erreichen. Er wurde 1999 versenkt. Hier kam ich als Freediverin sogar ohne Blei herunter, aber der Auftrieb ist schon enorm. Nervig ist es nur, wenn zu viele Taucher dort sind, dann wird es eng.

The Tank. Foto: Alena Zielinski

Hier kommt auch regelmäßig ein Glasboot vorbei. Nik Linder machte letztes Mal ein spontanes Selfie damit- zur Belustigung der darin sitzenden Menschen.

Selfie mit Glasboot. Foto: Nik Linder

2. Hausriff Tala Bays
Tala Bay hat ein tolles Hausriff, wo man erst über eine Seegraswiese taucht, bis man zu den Korallen kommt. Das Riff ist sehr strömungsarm. Nur wenige Meter vom Hotel Radisson Blu entfernt befindet sich die Tauchbasis der Extra Divers.

Hausriff in Tala Bay. Foto: Alena Zielinski

Die Tauchspots lernte ich im Rahmen der Dive Challenge (www.divechallenge.com) 2015/2016 kennen, worüber ich auf MERIAN.de und meinem Blog schrieb. Danke an Mirela Becker, von Serina Marketing, Jordan Tourism Board, Reisepartner FTI und Royal Jordanian, die mir diese Reise ermöglicht haben.

FOTOS: TOP TAUCHSPOTS IN JORDANIEN