Nach wunderschönen Tagen in Österreich, fuhren wir mit dem Auto nach Slowenien und von da aus ist es nur noch ein Katzensprung nach Italien. Wir verbrachten zwei Tage in der Hafenstadt Triest. Sie liegt direkt an der Adria am östlichsten Zipfel von Norditalien, an der Grenze zu Slowenien.

Sebastian und ich wurden von sommerlichen Temperaturen empfangen. Eine Wohltat, wenn man, wie ich, aus einem winterlichen Hamburg im März anreist. Triest ist voller Leben. Ideal für einen Kurzbesuch, denn die Stadt bietet Kultur und Entspannung und ist nicht so groß. Wir haben uns zwei Tage durch die Stadt treiben lassen und zwei absolute Highlights außerhalb der Stadt gesehen. Dazu mehr am Ende des Beitrages…

Meine Top-Spots in Triest

Piazza dell’Unità d’Italia
Wir gingen von unserem Bed & Breakfast Dai Muli gut 5 Minuten zum Hauptplatz von Triest. Prunkvolle Gebäude, das Rathaus und Cafés umsäumen den großen Platz. Ein großer Brunnen befindet sich am Rande. Dahinter befindet sich auch schon das Meer.

Der Piazza dell’Unità d’Italia in Triest am Abend. Foto: Sebastian Scheuing.

Canal Grande
Der Kanal führt durch das Stadtviertel Borgo Teresiano. Um den Kanal herum laden Bars und Restaurants zum Verweilen ein. Er wurde gebaut, damit Handelsschiffe mitten in die Stadt einfahren können.

Der Canal Grande

Hafenpromenade
Direkt vor dem Piazza dell’Unità d’Italia befindet sich das Meer und eine große Promenade. Abends kann man hier perfekt mit Vino oder zum italienischen Bier Platz nehmen und hat einen freien Blick auf schöne Sonnenuntergänge.

An der Hafenpromenade von Triest: Sonnenuntergänge deluxe!

Birra Moretti und Blick auf den Hafen.

Arco di Riccardo
Wir spazierten durch die Stadt. Ohne Ziel. Ließen uns treiben und schauten spontan, was wir so entdecken. Und zwischen den Wohnhäusern sahen wir dann diesen antiken römischen Torbogen. Er ist aus dem 1. Jh. n.Chr.

Der Torbogen Arco di Riccardo

Triest Ausflugtipps

Wer genug vom Stadtleben hat, sollte diese zwei Ausflüge machen. Nein, ihr solltet sie unbedingt machen!
Das Schloss Miramare
Etwa 8 km nördlich von Triest liegt wunderschöne, am Meer auf einem Felsvorsprung gelegene Schloss Miramare. Wir parkten am nahe gelegenen Hafen mit unserem Auto. Etwa 10 Minuten liefen wir einige Stufen nach oben, dann durch einen wunderschönen 22 Hektar großen Park. Wir verweilten dort am Meer, ließen die Füße über dem Wasser baumeln und erfreuten uns an diesem wunderschönen sonnigen Tag an diesem traumhaften Ort.

Danach ging es weiter zum Schloss Miramare. Es wurde im 19. Jahrhundert für Maximilian, den Bruder des österreichischen Kaisers Franz-Josef gebaut. Die Kaiserin Elisabeth (Sissi) war ein gern gesehener Gast. Seit 1955 ist es ein Museum. Wir gingen jedoch nicht hinein, da es an dem Tag nur so von Schulklassen wimmelte. Aber um das Schloss herum zu laufen, ist schon sehr beeindruckend und reichte uns an dem Tag völlig aus.

Die Bilder sprechen wohl für sich. Miramare, du warst wunderbar!

 

Das ruhige Städtchen Muggia
Am letzten Tag fuhren wir per Boot nach zum hübschen Küstenstädtchen Muggia. Es liegt südlich von Triest.

Triest ist voller Leben. In Muggia trifft man das ruhige, entspannte Italien. Der malerische Hafen fügt sich in das Gesamtbild perfekt ein. Boote und ihre Masten werden entspannt von den Wellen gewogen und man wie die Maste gegeneinander klimpern. Geht man in das Dorf, trifft man auf wenige Menschen. Hier leben auch nur die 13.000 Bewohner. Der Weg führte uns weiter, hoch hinaus, wo wir über das Dorf blicken konnten.

Steine springen lassen
Unten angekommen, erwartete uns ein schöner Steinstrand, wo wir uns erst die flachsten Steine aussuchten, um sie über das Wasser hüpfen zu lassen. Es endete mit den größten Steinen und einer enttäuschten Alena. Früher war das einfacher… Sebastian könnte dagegen bei den Weltmeisterschaften im Steinehüpfen teilnehmen.

Ich hatte danach mehr Spaß an der Wiese, mit Blick auf das Meer und das gegenüberliegende Triest. Dort in der Sonne machten wir dann ganze drei Stunden Siesta, um dann glückselig zurück nach Triest zu fahren.

Meine Instagramfotos von der Reise: